Allein bleiben: So lernt es mein Hund – [dogs Magazin]

Ohne seinen Menschen allein zu bleiben ist für den Hund als Rudeltier ein bedrohlicher Zustand. Damit er lernt, die Situation stressfrei zu ertragen, hilft es, das Alleinbleiben häufig und schrittweise zu trainieren.

Hundetrainer empfehlen, bereits mit dem Welpen das Alleinsein zu üben, und zwar so: Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit von etwa einer Woche geht man ohne Verabschiedung, mitleidige Worte oder gar Trostleckerli mindestens dreimal täglich den Müll hinausbringen, den Briefkasten leeren oder die Wäsche aufhängen. Das macht man am besten, wenn der Kleine müde und satt ist und ohnehin kurz davor einzuschlafen. Der Welpe sollte das Kommen und Gehen der Bezugspersonen als Teil seines Alltags erleben. Das geht leicht, wenn er in den letzten Minuten vor Verlassen des Zimmers ohnehin nicht beachtet wurde. So wird ihm der Unterschied weniger auffallen.

Nach einigen Tagen werden bestimmte Rituale eingebaut: “Bevor Sie hinausgehen, ziehen Sie sich die Jacke an, wechseln die Schuhe oder klappern mit den Autoschlüsseln. So lernt der Hund, dass diese Signale nicht unbedingt bedeuten, dass er die Wohnung mit Ihnen verlassen darf”, empfiehlt Petra Führmann. Nimmt der Welpe dies gelassen hin, kann man dazu übergehen, ihn nicht auf jeden kleinen Gang nach draußen, zum Beispiel zum Bäcker, mitzunehmen. “Bei fleißigem Üben kann der Hund mit etwa einem halben Jahr bereits drei bis vier Stunden allein bleiben”, weiß die Trainerin aus Erfahrung. Mehr als vier bis fünf Stunden ohne eine Bezugsperson sollten jedoch auch einem erwachsenen Hund nicht zugemutet werden.

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